Ready to go?

Dein Geld wird Dir abgenommen und Kleidung brauchst Du auch nicht.

Keine schicken Schuhe und kein Lipgloss mehr.

In ein Leichentuch gehüllt,kein Smartphone mehr.

Deine Schönheit wird vergehen und Dein Körper wird von Gewürm zerfressen.

Wer bist Du und wofür hast Du gelebt?

Du lehnst es ab an einen Schöpfer zu glauben aber das erste,das Dir über die Lippen kommt,wenn das Flugzeug abstürzt,ist „Oh Gott“.

Wenn Du nicht an einen Schöpfer glaubst kannst Du es ja halten wie die Pharaonen und Dich mit Eingeweiden und Snacks verpackt in Tupperware zur Ruhe legen.Man weiß ja nie…

Wenn Du gläubig bist ist dann wohl der Zeitpunkt gekommen Deine Religiosität etwas aufzufrischen,immerhin ist Deine Seele jetzt allein in Gotteshand.

Aber war sie das nicht schon vorher?

Allah ta ala sagt im Quran:

,,Gedenkt Meiner,so gedenke Ich eurer!“

Eine Dua die der Prophet s.a.s uns lehrte ist:

allahumma ainni ala dthikrika wa schukrika wa husni ibadatik
„O Allah! Hilf mir, Deiner zu gedenken, Dir dankbar zu sein, und Dir ein guter Diener zu sein“

 

Erfüllt der Wunsch nach Reichtum Dein Herz?

Selbst wenn Du das beste aus diesem Leben rausholst,so wirst Du doch den Tod kosten.

Der Tod ist eine Wahrheit die niemand leugnen kann.

Ein Beispiel:

Nasser Al-Kharafi

Er war der Besitzer des Unternehmens M.A. Kharafi&Sons. Er hielt die Mehrheit von Zain, einem der größten Telekommunikationsunternehmen im Nahen Osten und Afrika. Kharafi hatte Unternehmen und Franchiseunternehmen in 11 Ländern, darunter Ägypten, Südafrika und Syrien. In Ägypten baute die Al Kharafi Gruppe den Hafen Ghalib International Marina. Das Forbes Magazine setzte ihn 2011 auf Platz 77 einer Liste der reichsten Männer der Welt mit einem geschätzten Vermögen von 10,4 Milliarden US-Dollar.

Derzeitiger Wohnort:

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Ps:Nur weil ich diesen Text schreibe heißt das nicht das ich besser bin oder mich in irgendeiner Art und Weise besser fühle.

 

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8 Gedanken zu “Ready to go?

    • ich habe nirgendwo geschrieben das es kein Leben vor dem Tod gibt oder keine guten Dinge auf dieser Welt.
      Mit Reichtum oder Schönheit muss man anderen nicht schaden.
      Ich verstehe Deinen Kommentar nicht ganz.

  1. Stimmt schon, du hast das nicht geschrieben, aber bei mir hat der Text den Eindruck erzeugt, dass das Leben nur aus sündhaftem Streben nach inhaltslosem Reichtum besteht. Und bei mir ist halt eine ganz düstere Athmosphäre angekommen mit verbrannten Bäumen und Pesttoten und wer noch nicht tot ist hat auch keine Chance mehr weil es da einen strafenden Gott gibt. Sorry, ich habe halt eine sehr bildhafte Fantasie ….. Eventuell hat dieses Bild mit deinem Text wenig zu tun …

    • Für mich hat die Erinnerung an die eigene Sterblichkeit durchaus positive Aspekte,egal ob man religiös ist oder nicht.
      Es ist keine Schande Geld zu haben,schön zu sein usw. alles was ich sagen wollte war,das man davon nichts mitnehmen kann und das irgendwann alles vorbei ist.
      Aber zu einer anderen Sache du geschrieben hast:Du hast nicht die Erfahrung gemacht das praktizierende Muslime das Konzept Humor kennen.
      Wenn du mit einem Muslim über seine Religion spricht dann wirst du in der Regel eine ernsthafte Antwort bekommen.
      Der Koran ist auch nach über ca.1436 Jahren unverändert ebenso wie viele Hadith und Praktiken.Das hat schon damit zu tun das man ernsthaft versucht seine Religion zu bewahren.

      Ein Mann der als Clown im Zirkus auftritt muss privat nicht komisch sein und ein Mann mit Bart muss nicht humorlos sein.

  2. Das Wissen über die eigene Sterblichkeit gibt dem Leben Wert. Das sehe ich auch so.

    Aber was den Humor betrifft: ich finde nicht das Ernsthaftigkeit und Humorlosigkeit dasselbe ist. Natürlich geht man an Dinge, die einem wichtig sind ernsthaft heran, aber dennoch lege ich Wert darauf, dass man auch über Dinge, die einem wichtig sind gelegentlich lächeln oder lachen darf. Ernsthaftigkeit ist für mich nicht dasselbe wie Versteinerung oder ständige Angst vor Tabubrüchen.

    Was ich halt so von der islamischen Welt sehe, erweckt bei mir den Eindruck von großer Freudlosigkeit und völliger Humorlosigkeit. Fanatismus ist mit Humor ohnehin nicht vereinbar: zB wurde kürzlich im Iran eine Gruppe von Jugendlichen eingesperrt, weil sie ein Video in dem man sie singen und tanzen sieht und hört ins Internet gestellt haben. Sogar in einem relativ gemäßigten Land wie der Türkei kann ein Vicepremierminister öffentlich äußern, dass Frauen in der Öffentlichkeit nicht lachen dürfen und ein langes etc.

    • Manchmal sieht man auch nur das was man sehen möchte.Wenn man ca. 1,6 Milliarden Menschen Freudlosigkeit und völlige Humorlosigkeit unterstellt kann man schon von einem Vorurteil sprechen.Wenn du deine Informationen über Muslime nur aus den Nachrichten und dem www beziehst kann solch ein Eindruck wohl,mit viel gutem Willen,enstehen.Aber irgendwie muss ich auch ein bisschen grinsen 1) weil mir der Schalk sowieso im Nacken sitzt 2) erinnerst du mich ein bisschen an meinen ersten Besuch in einer Moschee.Ich wollte mir ja ein Bild vom Islam machen aber nach knapp 15 min bin ich fast panisch raus… das war mir als stolze Atheistin echt zu viel. Was im Iran vor sich geht,interessiert mich ehrlich gesagt wenig.Die Shiiten und die Sunniten,das sind zwei absolut verschiedene Welten.Das ist sich so ähnlich wie Scientology und das Christentum.Ich persönlich glaube das fanatische Personen Religion oder Politik,je nachdem was ihnen gerade Macht verleiht,immer als Ausrede oder Grund vorschieben,um einfach das zu sein was sie sind,fanatisch.

      • Na ja, so wie du das hier geschrieben hast, gebe ich dir vollkommen Recht.Würde ich keinen einzigen Moslem kennen und hätte ich noch nie eine einzige Zeile aus dem Koran gelesen, wäre das ein Vorurteil. So ist es aber nicht. Ich habe als meine Schüler und Schülerinnen hunderte muslimische Jugendliche kennengelernt und mich mit ihnen und deren Lebenswelten auseinandergesetzt. Ich habe nicht nur viel über den Islam gelesen sondern auch etliches aus den Koran.
        Meine Eindrücke über „Freudlosigkeit“ und „Humorlosigkeit“ kommen also natürlich nicht aus umfassender Kenntnis des Themas aber doch immerhin aus einigem Hintergrundwissen und viel persönlichem Erleben. Dass sich daraus keine Rückschlüsse auf das Erleben anderer Menschen ziehen lassen, ist auch klar.

        Ich teile auch deine Meinung, dass ein fanatischer Mensch, egal in welchem Umfeld er/sie sich bewegt immer fanatisch sein wird und dass es fast überall Fanatiker gibt. Aber es gibt schon Ideologien/Religionen/Weltanschauungen, die den Fanatismus mehr anziehen als andere. Wieviele Terrororganisationen gibt es und hat es jemals gegeben, die sich zum Beispiel auf den Buddhismus berufen ? Eben, genau gar keine.

        Ich meine also nicht, dass der Islam und seine Anhänger persönliche Schuld daran tragen, dass es IS, Al Khaida, Boko Haram etc gibt, aber man muss schon auch anerkennen, dass diese und andere fanatische Mörder sich nun einmal auf eine bestimmte Auslegung des Islam berufen und nicht auf irgendeine andere Religion oder Ideologie.

        Ich krieg schon wieder gleich die Krise wegen diesem blöden winzigen Kommentarfenster und verlege weitere Betrachtungen auf einen demnächst zu schreibenden Artikel 🙂

        Witzig finde ich es, wenn ich mir vorstelle, dass du deine erste Moschee so hurtig verlassen hast 🙂 Aber es würde mich natürlich sehr interessieren, was dich dann überzeugt hat …

        Liebe Grüße von Myriade

  3. Nunja, dass es Religionen gibt, welche mehr oder weniger zu Gewalt neigen, halte ich für ein Gerücht. Nur weil man davon nicht hört, heißt es nicht, dass es sowas nicht gibt. Die Buddhisten sind im Vergleich zu anderen Religionen prozentual nicht so stark und sind meist in Regionen anzutreffen, von denen man in den westlichen Medien eher wenig hört und weiß. Trotzdem kennen auch die Buddhisten Gewalt. So geschehen zb. im Bürgerkrieg von Sri Lanka (Buddhisten gegen Hindus – 100000 Tote ) oder in den Regionen um Myanmar und Bangladesh (Diverse Massaker an Tamil- Muslimen)
    Abgesehen davon kann man sich natürlich auch Fragen, wie Gewalt generell entsteht. Wenn man die Welt ansieht, findet meist überall dort Gewalt statt, wo es Menschen sowieso schon sehr schlecht geht. Da ist die Frage nach der Religion, nach der Politik oder Ähnlichen Zweitrangig. (Wird aber dann gerne im Laufe des Konfliktes Instrumentalisiert).

    Weiterhin könnte man sich auch fragen was eigentlich Gewalt und Terrorismus ist, wo es anfängt und wo es aufhört und man sollte relativ leicht darauf kommen, dass das kein gradliniger Prozess ist und auch die Weltgeschichte und ihre sozialen, politischen und kulturellen Verknüpfungen nicht so einfach ist, wie es uns die Medien einreden wollen.
    Ein Muslim muss sich genauso wenig persönlich für Gewalt rechtfertigen wie die Christen für die Kreuzzüge, die Engländer für die Kolonialisierung (und den Völkermord an der indigenen Bevölkerung Amerikas) oder die Atheisten für den Mitbürger XY, der irgendjemanden umgebracht hat und Atheist war.

    Und zum Thema Humor:
    Haha. Ich finde das immer irgendwie lustig, wenn den Muslimen Humorlosigkeit unterstellt wird. Ich würde eher sagen, dass da 2 verschiedene Konzepte von Humor aufeinander treffen.
    In der Schule wurde mir auch immer Humorlosigkeit unterstellt. Meine Freunde waren extrem Schadenfroh. Ich konnte da nie mitlachen. In meinen Augen war das Lachen auf Kosten von Anderen einfach Geschmacklos. In ihren Augen war ich eine Spaßverderberin.
    Über die Religion Selbst zu lachen, halte ich auch nicht für Richtig. Das würde ich auch als Christ nicht richtig finden. Das fand ich auch als Atheistin nicht richtig, Es hat für mich einfach etwas mit Respekt zu tun. Wenn ich jemanden respektiere, dann lache ich nicht über ihn oder stelle ihn ins Lächerliche.

    Liebe Grüße, Rashida

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