Aber der Ali der hat doch…

„Es gibt keine Gleichberechtigung, die Mädchen dürfen keinen Freund haben aber die Jungs baggern wie blöde!“

Im Islam ist es nicht erlaubt einen Freund oder eine Freundin zu haben. Weder für Frauen noch für Männer. Natürlich kennen wir alle diese „Disco-Machos“, die alles anbaggern was bei drei nicht auf dem Baum sitzt. Aber das hat keine Grundlage im Islam. Meistens praktizieren die Eltern dieser „Jungs“ auch nicht wirklich den Islam. Höchstens wird der Ramadan gefastet oder Bayram gefeiert.

„Warum haben manche Mädchen lange Kopftücher und andere binden sich einen Turban und sind geschminkt. Warum kann ein Mädchen nicht Kopftuch tragen wie sie will?“

Genauso wie es bei jedem christlichen oder buddhistischen Orden Kleiderordnungen gibt, gibt es diese Ordnung auch beim Hijab.

Diese sind unter anderem:

1. Er muss den ganzen Körper bedecken.
2. Er muss dick genug sein, d.h. nicht durchsichtig oder lichtdurchlässig.
3. Er muss weit sein und darf nicht enganliegend sein.
4. Er darf nicht geschmückt oder verziert sein.
5. Er darf nicht parfümiert sein.
6. Er darf nicht als Libâs al-Shuhrah (Kleidung des Ruhmes) gelten.

Das bedeutet nicht das alle in schwarz rumlaufen müssen. Hier nur ein paar Beispiele:

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Alle diese Abajas gibt es bei:http://www.muslim-shop.com/

Das Kopftuch selbst sollte ebenfalls weit sein und über die Brust reichen. (Auf den Bildern tragen die Frauen immer kurze, damit man die Abaja besser sehen kann.)

Oder um es einfacher auszudrücken:

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Aber es heißt doch : „Es gibt kein Zwang im Glauben.“ (2:256)

Ja diese Aja gibt es aber sie bedeutet nicht: „ich darf im Islam machen was ich will und bin trotzdem für immer Muslim“

Dieser Vers besagt, dass der Glaube an den Islam niemanden aufgezwungen wird. Der Islam garantiert, nachdem er den Menschen die Grundsätze der religiösen Vorstellung darlegt, dieses Recht und untersagte seinen Anhängern, ihre Mitmenschen zum Glauben zu zwingen.

In der Religion gibt es keinen Zwang; das heißt:Allah ta ala lässt den Glauben nicht durch Zwang und Nötigung geschehen, sondern durch Befähigung und freie Wahl. Dementsprechend hat Er gesagt: „Und wenn dein Herr gewollt hätte, wären die, die auf der Erde sind, alle zusammen gläubig geworden. Willst du nun die Menschen dazu zwingen, dass sie gläubig werden.“ (10:99)

In diesem Vers wird hervorgehoben, dass es nicht das Ziel des Krieges ist, die Menschen mit Gewalt zu Muslimen zu machen (Das sollte der IS vielleicht mal lesen.)

Also geht es in diesem Vers um etwas anderes und nicht um einen persönlichen Freifahrtschein.

Halten wir also fest wenn Mustafa und Ali den armen Jürgen erst abziehen dann verprügeln und dann baggern gehen, verhalten sie sich äußerst unreligiös und wie echte Vollpfosten.

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