Jubiläums-Beitrag

Hör auf dein Herz

Mir ist aufgefallen das manche Atheisten (altgriechisch: ohne Gott) sich zu den großen Philosophen wie z. B. Plato oder Aristoteles usw. hingezogen fühlen und durch deren Schriften versuchen, eine unreligiöse und doch irgendwie spirituell angehauchte Lebensphilosophie zu finden. Aber waren diese Männer eigentlich Atheisten? Aristoteles und Plato jedenfalls nicht, sie beide waren absolut überzeugt das es einen Gott geben muss. Die Logik des Menschen, die ihm angeboren ist, war z.b. Platos stärkstes Argument, wenn es um die Existenz Gottes ging. Nichts „Erschaffenes“ ohne einen Schöpfer, der es erschuf.

Ein Beispiel: Wenn wir an einen Strand spazieren gehen und vor uns einen Fußabdruck im Sand sehen, ziehen wir ohne zu zögern sofort den logischen Schluss, dass dieser Fußabdruck von einem anderen Menschen hinterlassen wurde, der vor uns hier entlang ging. Unser erster logischer Gedanke würde niemals sein, dass die Wellen des Meeres, eine ungewöhnliche, zufällige und äußerst seltene Welle hervorgebracht hätten, die für diesen Fußabdruck verantwortlich ist.

Manchmal ist es einfach eine ehrliche Antwort auf die große Frage (Schöpfer oder nichts?) des Lebens zu bekommen. Man muss nur ein bisschen in sich hinein hören.

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3 Gedanken zu “Jubiläums-Beitrag

  1. … was doch aber heißt, dass du etwas am Strand Geschaffenes (Fußabdruck, oder Uhr im klassischen Beispiel) von dem, was da sonst so rumliegt (Sand, Wasser…) grundsätzlich unterscheidest. Wie denn, wenn das aus deiner Sicht alles geschaffen ist?
    Disclosure: Ich halte schon generell nicht viel von den großen alten Philosophen.
    Dieses Argument ist nun aber wirklich ein ausgesprochen schwaches.

    • Ich unterscheide da nichts aber naturgemäß, beschäftigen sich die Menschen immer zuerst mit sich selbst.
      Deshalb das Beispiel mit dem Fußabdruck.
      Ich sehe diesen Text eher als Gedankenspiel oder Anregung über den eigenen Ursprung nachzudenken.
      Empfindest du die Ansichten der Philosophen als schwach oder den Vergleich mit dem Zufallsprinzip?

      • Beides, eigentlich. Aber hier geht’s ja vorrangig um das Argument. Und das stimmt für mich erstens von der Sache her nicht (Wieso sollte unser persönliches Gefühl eine relevante Auskunft darüber geben können, wie die Welt entstanden ist?) und funktioniert für mich auch nicht (Wenn ich in mich hinein höre, legt mir das kein bisschen die Idee eines Schöpfers nahe.).

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