Hör auf dein Herz

Mir ist aufgefallen das manche Atheisten (altgriechisch: ohne Gott) sich zu den großen Philosophen wie z. B. Plato oder Aristoteles usw. hingezogen fühlen und durch deren Schriften versuchen, eine unreligiöse und doch irgendwie spirituell angehauchte Lebensphilosophie zu finden. Aber waren diese Männer eigentlich Atheisten? Aristoteles und Plato jedenfalls nicht, sie beide waren absolut überzeugt das es einen Gott geben muss. Die Logik des Menschen, die ihm angeboren ist, war z.b. Platos stärkstes Argument, wenn es um die Existenz Gottes ging. Nichts „Erschaffenes“ ohne einen Schöpfer, der es erschuf.

Ein Beispiel: Wenn wir an einen Strand spazieren gehen und vor uns einen Fußabdruck im Sand sehen, ziehen wir ohne zu zögern sofort den logischen Schluss, dass dieser Fußabdruck von einem anderen Menschen hinterlassen wurde, der vor uns hier entlang ging. Unser erster logischer Gedanke würde niemals sein, dass die Wellen des Meeres, eine ungewöhnliche, zufällige und äußerst seltene Welle hervorgebracht hätten, die für diesen Fußabdruck verantwortlich ist.

Manchmal ist es einfach eine ehrliche Antwort auf die große Frage (Schöpfer oder nichts?) des Lebens zu bekommen. Man muss nur ein bisschen in sich hinein hören.

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