Der falsche Standpunkt eines Atheisten, Agnostiker, oder Frevlers

question-1828268_1920

Religiöse Menschen jedweder Couleur sehen sich oft einem gewissen Druck ausgesetzt, ihre religiösen Ansichten/Überzeugungen, beweisen zu müssen. Besonders denjenigen, die alles göttliche Ablehnen. Denn diese pochen am lautesten auf Beweise. Wollen überzeugt werden, wollen die unabdingbare Wahrheit gereicht bekommen, wie das Kleinkind den Brei. Viele Muslime schöpfen dann aus dem Vollen. Wissenschaftliche Fakten werden präsentiert, die neusten Erkenntnisse aus der Genforschung, geologische Fakten, die Spaltung des Mondes wird angeführt und natürlich die Embryonenforschung, die sich im Koran findet und von Dr. Keith L. Moore aufgegriffen und kombiniert wurde, wird fein vorgetragen.

Viel bringen wird das freilich nicht, denn ein waschechter Atheist hat kein Interesse sich überzeugen zu lassen oder gar die Wahrheit zu finden. Er will Zweifeln denn im Zweifel verbirgt sich stets eine latente Ablehnung. Ganz gleich wie hübsch das Bouquet der Argumente arrangiert ist, ihm ist immer etwas blümerant. Vielen Menschen macht es Spaß nach Fehlern bei anderen zu suchen und, (natürlich) ganz selbstlos, den Finger darauf zu legen. Das macht Spaß, weil es von der eigenen Unzulänglichkeit ablenkt. Diese Ausgangsposition ist schlicht seitenverkehrt. Sei dankbar für deinen Glauben und rechtfertige dich nicht dafür.

Ich bin von meinem Glauben überzeugt. Ich weiß warum ich glaube. Bin demütig und dankbar, dass ich zum Glauben geleitet wurde.

Ich muss niemanden überzeugen, das meine Religion Wahrheit ist. Ich muss mich weder rechtfertigen noch entschuldigen.

Über Menschen zu scherzen, die an ein Leben nach dem Tod glauben, zeugt nicht von überragender Weisheit, sondern eher von einem miesen Charakter und liederlichen Wesen.

 

„Ein Mensch ohne Religion ist ein Wanderer ohne Ziel, ein Fragender ohne Antwort, ein Ringender ohne Sieg und ein Sterbender ohne neues Leben.“
Dom Helder Pessôa Câmara, brasilianischer katholischer Theologe, Erzbischof, Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit

„Religion ist Bindung. Atheismus eine höchst fragwürdige Ungebundenheit.“
Ludwig Marcuse, 1894–1971, deutscher Literaturkritiker, Philosoph und Journalist

„Wo will der angebliche Freigeist seine Beweise hernehmen, dass es kein höchstes Wesen gebe?“
Immanuel Kant, 1724–1804, deutscher Philosoph

„Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät. Es lügen jene, die da sagen, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben; denn in der Nacht und wenn sie allein sind, zweifeln sie.“
Lucius Annaeus Seneca der Jüngere, um 4 v.Chr.–65 n.Chr., römischer Dichter, Philosoph und Politiker

„Einer, der Gott leugnet, gleicht einem, der die Sonne leugnet; es nutzt ihm nichts, sie scheint doch.
Julius Langbehn

 

 

 

Advertisements

3 Gedanken zu “Der falsche Standpunkt eines Atheisten, Agnostiker, oder Frevlers

  1. Diejenigen, die einen Muslimen zum Beweis seines Glaubens auffordern, behaupte ich, sind nur voll glühenden Neides. Sie selbst sind allein, verirrt, haben unglaubliche Angst, stehen im Dunklen, haben keine Leitung, keinen Schutz – und sie ahnen das selbst. Sie wollen nur das Geheimnis der Muslime kennen, haben oder sie schlimmstenfalls in ihre Dunkelheit zu sich herabziehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s